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Die Biogasanlage jetzt wirtschaftlicher betreiben.

Die Problemzeit Winter ist vorbei, die Güllelager sind leer und die Wärmenetze werden heruntergefahren. Jetzt wird es Zeit, die Biologie fit zumachen, damit im nächsten Winter unter Volllast nichts schiefgeht oder das Gärrestlager am Ende „überläuft“.

Mit starken Sprüchen wie „Eisen rein und Luft raus“ oder „Spuren rein und glücklich sein“ hat energie+agrar schon immer Weitsicht bewiesen und von uns beratene Biogasanlagen waren immer ein Stück wirtschaftlicher, als die Anlagen, die beim Altbewährten geblieben sind.
Mittlerweile ist das Entschwefeln mit Eisen anstatt Luft und der regelmäßige Einsatz von funktionierenden Spurenelementen Stand der Technik (Schönen Gruß zum Bodensee).

Erlaubtes Doping zur Leistungssteigerung.

Es gibt zwei innovative Produkte, die über die normale Problembekämpfung hinausgehen: Praebiotikum P und Mikrobiotika xF. Und der beste Zeitpunkt diese einzusetzen ist jetzt, denn:

  • Das Endlager ist leer und beeinträchtigt nicht die Auswertung der Leistungssteigerung.
  • Die nachhaltige Leistungssteigerung, kann besser als Planungsgrundlage für den Winter dienen.

Welches der zwei Produkte ist jetzt das Richtige? Dazu müssen wir uns das Wirkprinzip der beiden Produkte vergegenwärtigen:

Praebiotikum P

Praebiotikum P gehört zur Klasse der Praebiotika, wirkt also indirekt auf die Bakterien:

  1. Wirkung: Der Fermenter wird dünnflüssig, weil die Hydrolysebakterien angeregt werden mehr Enzyme auszuschütten.
  2. Wirkung: Die Methanbildner produzieren mehr Methan. Denn die Botenstoffe hemmen die Bakterien, die vom selben Substrat leben, wie die Methanbildner. Dazu gehören zum Beispiel die schwefelliebenden Bakterien, diese Bakterien verschwenden eigentlich nur Energie.

Mikrobiotika xF

Mkrobiotika xF gehört zur Klasse der Probiotika. Es sind MIkroorganismen, die eine zusätzliche Leistung im Fermenter erbringen. Die Bakterien von Mikrobiotika xF sind in der Lage, die Rohfaser viel besser anzugreifen als die endemischen Bakterien: Den methanbildenden Bakterien stehen mehr Energie zu Verfügung.
Gleichtzeitig gelangt weniger Rohfaser ins Endlager, dadurch bilden sich weniger Schwimmschichten.

Beide Produkte einsetzten, doppelte Wirkung?

Ja, aufgrund der unterschiedlichen Wirkrichtung addiert sich die Leistungssteigerung.
Dennoch sollten die Produkte zum Starten nacheinander eingesetzt werden. Dadurch kann der einzelne Effekt besser bewertet werden und die Wirtschaftlichkeit besser optimiert werden.
Praebiotikum P wird zuerst in Anlagen eingesetzt, die einen erheblichen Teil an Gülle oder Mist haben oder Getreide und CCM eingesetzen. Denn diese Sustrate enthalten viel Eiweiß. Dementsprechend gibt es viele „nicht Methan produzierenden“ und Energie verbrauchenden Bakterien. Durch deren Hemmung ist die Leistungssteigerung von Praebiotikum P deutlich spürbar.
Mikrobiotika xF wird eingesetzt, wenn Grassilage und GPS eingesetzt wird. Bei hohem Rohfaseranteil fühlen sich die Bakterien in Mikrobiotika xF richtig wohl und je mehr Lignocellulose umso höher die Leistungssteigerung.

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