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Probiotika

Probiotika (das Probiotikum) sind lebensfähige Mikroorganismen, wie Bakterien und Pilze, die einem Ökosystem zusätzlich hinzugefügt werden. Diese sollen bestimmte Aufgaben, welche die nativen Mikroorganismen dieses Ökosystems nicht nur schlecht ausführen, besser machen.

Die bekannteste Probiotika im landwirtschaftlichen Bereich sind die biologischen Siliermittel. Heterofermentative Milchsäurestämme werden zum Beispiel dem Siliergut zugegeben, damit diese zusätzlich Essigsäure produzieren. Dadurch werden die Hefen am Wachstum gehindert und die Nacherwärmung zu vermieden.

Die Probiotika sollten nicht mit den Praebiotika verwechselt werden. Praebiotika sind nicht verdaubare pflanzliche Bestandteile, die die Biogasbildung günstig beeinflussen, indem sie das Wachstum und/oder die Aktivität einer oder mehrerer Bakterienarten im Fermenter gezielt anregen oder hemmen und somit den Methanertrag der Biogasanlage verbessern.
Die energie+agrar hat gute Erfahrung mit den Produkten „Praebiotikum P“ und „Schwefelwasserstoff-Binder F“ gemacht.

Probiotika und auch Praebiotika sind Zusatzstoffe, die die Wirtschaftlichkeit der Biogasanlage deutlich erhöhen. Vor dem Einsatz ist es wichtig, das die native Biologie zunächst hemmungsfrei arbeiten kann.